Unfälle beim Geocaching

Kategorie: Geocaching allgemein
Veröffentlicht am Mittwoch, 23. November 2011 Geschrieben von Tafari

Gerade in den letzten Monaten haben sich die Meldungen in den öffentlichen Medien gehäuft, in denen Geocaching als gefährlicher Breitensport dargestellt wird. Natürlich kann immer wieder etwas passieren, und niemand ist davor gefeit sich beim Geocaching zu verletzen. Derartige Einzelfälle sind immer tragisch und in der Weisheit des Rückblicks auch immer vermeidbar. Nichts desto trotz sollte man, was das Risiko beim geocachen betrifft, am Boden der Realität bleiben ...

We sieht nun dieser Boden der Relaität eigentlich aus?

Der in den Medien berichtete Unfall eines Geocachers beim Erkunden eines Stollens in Linz ist tragisch und macht die Geocaching Community betroffen. Unsere Gedanken sind bei unserem Freund und Kollegen, wir wünschen ihm, dass er sich möglichst rasch von seinen Verletzungen erholt.

Generell muss man jedoch festhalten, dass Geocaching kein Risikosport ist, da Unfälle beim Geocaching im Vergleich mit anderen Sportarten absolute Einzelfälle darstellen. So gab es zuletzt 610.500 Freizeitunfälle pro Jahr, davon 2500 mit tödlichem Ausgang. Beim Skifahren und beim Fußball verletzen sich pro Jahr 44.500 bzw. 32.500 Menschen. 6300 Sportler haben Unfälle mit einem Mountainbike, selbst beim Wandern passieren jährlich 7500 Unfälle. Beim Geocaching gab es in den letzten Jahren wenige Einzelfälle mit Verletzungen was dafür spricht, dass Geocacher das Risiko des Sports in der Regel richtig einschätzen.

Leider können, wie bei jedem Sport und trotz aller Vorsicht, Situationen entstehen, die zu unvorhersehbaren und auch unvermeidbaren Unfällen führen. Auch kann dem geübtesten Sportler mitunter eine Fehleinschätzung des Risikos passieren. Diese Situationen sind tragisch, sind aber immer auch Anlass, über Risikovermeidung nachzudenken. So wird dieser Unfall dazu führen, ähnliche Risiken künftig zu vermeiden.

Zudem muss man festhalten, dass nur ein minimaler Teil der Geocacheverstecke den Einsatz von Kletterausrüstung oder Leitern erfordern. Der überwiegende Teil der Cacheverstecke ist ohne jedes Risiko einer Sportverletzung zu erreichen. Was man sich dabei zutraut, muss immer eine Frage der Selbsteinschätzung des jeweiligen Sportlers bleiben.

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