Der Koordinatencheck

Kategorie: FAQ
Veröffentlicht am Donnerstag, 25. Februar 2016 Geschrieben von Tafari

Seit vielen Jahren wird der Koordinatencheck von den Österreichischen Reviewern als Serviceleistung angeboten. Schon lange bevor Groundspeak begonnen hat die User zu den örtlich zuständigen Reviewern zu schicken, wenn es nötig ist, vorab Koordinaten überprüfen zu lassen.

 

Wozu dient der Koordinatencheck?
Normalerweise ist ein Geocache ja recht schnell versteckt sobald ein geeignetes Versteck gefunden ist. Eine Dose mit Logbuch und im Idealfall ein paar Tauschgegenstände sind recht schnell gefunden und der Behälter ist auch alsbald in seinem Versteck deponiert. Wenn man jetzt noch ein paar Stunden für die Gestaltung des Listings berücksichtigt, sollte sich eine Cache-Idee in wenigen Tagen realisieren lassen.

Diese Annahme trifft sicherlich für 95% aller Geocaches zu, wenn nicht für mehr. coursework writing

 

Es gibt aber Ideen für Geocaches die weit aufwändiger gestaltet sind und wo die obigen Annahmen weit gefehlt sind. Nicht weil das Versteck so schwer zu finden ist sondern weil es eben nicht beim hinpappen einer Dose bleiben soll sondern zusätzlich zu all den interessanten Dingen rund um die Cache-Idee der Behälter besonders gestaltet werden will oder auch aufgrund der Gegebenheiten des Verstecks muss. Natürlich kann da im noch so eifrigen Owner die Sorge aufkeimen, dass bis dahin die Koordinaten des Versteckes vielleicht „vergeben“ sind oder ohenhin nie frei waren. Das kann natürlich nur passieren, wenn man nicht gerade irgendwo im Wald einen Geocache platzieren will wo rund herum noch keine Geocaches vorhanden sind. Diese Sorge ist eher nur dann begründet, wenn die Umgebung des gewünschten Versteckes schon dicht besiedelt ist und der Aufwand, bis man zur perfekten Dose kommt, eben ein längerfristiger ist.

Man will damit dem kreativeren Ownern die Möglichkeit bieten etwas qualitativ höherwertiges zu produzieren ohne ständig die Angst im Nacken zu spüren, dass die Koordinaten vielleicht gar nicht mehr frei sind.

 

Was sind die Vorraussetzungen für einen Koordinatencheck?
Natürlich soll der Koordinatencheck nicht dazu da sein, systematisch eine Gegend nach freien Plätzen oder vielleicht - noch schlimmer - nach konkreten nicht-freien Plätzen abzusuchen. Es geht auch nicht darum die Reihenfolge der Entstehung eines Geocache umzukehren und einmal am Anfang den Reviewer zu fragen und dann erst auf Versteck-Suche zu gehen. Deswegen müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein, damit man einen Koordinatencheck durchführen kann:

  • Es gibt bereits ein Versteck und eine konkrete Idee für einen Geocache.

  • Es gibt eine konkrete Idee für einen besonderen Behälter oder die Versteckart bedingt, dass man etwas Tolles dort nur verstecken kann, indem man viel Zeit und Arbeit investiert.

  • Es wurde die Geocaching-Karte auf geocaching.com sowie die Planungskarte bei der Erstellung des Listings eingehend studiert. Bezüglich der Planungskarte sei auf diesen Artikel verwiesen.

  • Die Gegend in der der Geocache liegen soll ist schon relativ dicht mit anderen Geocaches versorgt.

  • Es gibt keinen anderen Weg um heraus zu finden, ob es sich überhaupt lohnt Zeit und Arbeit in den Geocache zu stecken (z.B. andere regionale Geocacher mit vielen Funden in der Gegend fragen)

  • Das Listing für den Koordinatencheck enthält nicht mehr als zwei additional waypoints des Typs „final location“ (wenn du mehrere Alternativfinals angibst, hast du offensichtlich noch kein passendes Versteck gefunden!)

  • Du schreibst in den Cachetitel in eckigen Klammern [KOORDINATENCHECK] bevor du das Listing zum review aktivierst.

 

In aller Regel erfolgt das Feedback durch einen der Reviewer innerhalb der sonst auch üblichen Frist und erfolgt mittels eines disabled-logs. Das bedeutet noch nicht, dass die Koordinaten nicht ok sind. Es ist nur die einzige Möglichkeit das Listing wieder aus der Queue zu bekommen, wo es ja nichts verloren hat, nachdem der Owner ja noch viel Zeit und Arbeit investieren muss um ein Listing mit fertig verstecktem Behälter zu Stande zu bringen. In dieser Zeit stört das Listing in der Review-Queue nur und keine Angst; die Koordinaten sind trotzdem in der Datenbank vorhanden und werden im Falle eines in der Nähe von jemand Anderem versteckten Geocaches berücksichtigt. Man muss also den Inhalt des disabled logs lesen, aus dem dann erst hervorgeht ob die Koordinaten in Ordnung wären oder nicht.

Sobald dann die Bastelei ein Ende gefunden hat und das Listing fertig ist, braucht man den Hinweis auf den Koordinatencheck nur mehr aus dem Cachetitel entfernen und das Listing zum review aktivieren. Voilà – fertig ist das Prunkstück.

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